Der unkonventionelle Landwirt setzt in seinen Gemüseäckern auf totale Mischkultur. In jedem Segment des Gartens sind alle Pflanzen­familien vertreten: Blatt- und Wurzelgemüse, Knollengewächse, Kohl, Hülsenfrüchte, Zwiebeln und Blumen ... So vermeidet Gasser die meisten Probleme, die in Monokulturen auftreten.

Spritzmittel?
Fehlanzeige!

„Die Natur ist wie ein geschlossener Organismus“, erklärt Harald Gasser. „Sie reguliert sich selbst, wenn man sie lässt und ihre Vielfalt bewahrt.“
Ob kräftige Kohlrübe oder winzige Platt­erbse: Bei Harald Gasser gedeiht alles.
Unter Spitzenköchen wie Norbert Niederkofler, Herbert Hintner oder auch dem Team des legendären „Ikarus“ am Salzburger Flughafen ist ­Gasser ein gefragter Mann.

Seine Vielfalt und Qualität gelten als einzigartig.

Allerdings ist auch die Arbeit, die dahinter steht, immens. Gasser lehnt den Ankauf von Samen und Setzlingen grundsätzlich ab, weil sie chemisch behandelt sind. Alle Pflänzchen zieht er selbst an. Über 50.000 Sämlinge sind es, die Gasser und seine Frau im zeitigen Frühjahr pikieren und später in die Beete pflanzen.